Die Bagan-Periode (9. bis 13. Jahrhundert) markiert das goldene Zeitalter der birmanischen buddhistischen Kunst, entstanden während der Herrschaft des ersten geeinten birmanischen Königreichs mit Zentrum in Bagan, einer UNESCO-Welterbestätte. Bagan Buddhafiguren werden meist aus Bronze, Sandstein oder Holz gefertigt. Unsere Sammlung umfasst antike Figuren aus Myanmar.
Bagan Buddhafiguren werden meist aus Bronze, Sandstein oder aus Holz geschnitzt gefertigt. Die folgenden Materialien finden sich am häufigsten bei Figuren dieser Periode:
Die Bagan-Periode erstreckt sich vom 9. bis zum 13. Jahrhundert, als das Bagan-Königreich, das erste, das das heutige Myanmar vereinte, an die Macht kam und mehr als zweitausend Tempel in seiner Hauptstadt errichtete, heute eine UNESCO-Welterbestätte. Bagan übernahm und verfeinerte die früheren Traditionen der Pyu und Mon, etablierte den Theravada-Buddhismus als vorherrschenden Glauben und legte die künstlerische Grundlage für spätere birmanische Königreiche, einschließlich der Ava-Periode.
Bagan Figuren erkennt man an ihren ruhigen, gefassten Ausdrücken, anmutigen Proportionen und fein geschnitzten Gewändern, oft mit der Bhumisparsha-Mudra (Erdberührungsgeste), die die Erleuchtung des Buddha markiert. Historische Bagan-Votivtafeln, kleine gestempelte Bildnisse aus Ton oder Stein, werden ebenfalls häufig gesammelt und spiegeln die Andachtskultur der Periode wider. Der Gesamtstil verbindet die schlichtere Ästhetik der früheren Pyu- und Mon-Kunst mit einer neuen Verfeinerung in Gesichtsmodellierung und Verzierung.
Als klassischer Stil des ersten geeinten Königreichs Burmas passen Bagan Figuren zu einer Vielzahl von Umgebungen:
Bagan ist eine von mehreren historischen Perioden in unserer Sammlung, jede mit eigenem regionalem Stil und eigener Geschichte:
Sie erstreckt sich vom 9. bis zum 13. Jahrhundert, die Ära des ersten geeinten Königreichs Burmas mit Zentrum in Bagan, heute eine UNESCO-Welterbestätte mit tausenden erhaltenen Tempeln.
Ruhige, gefasste Ausdrücke, anmutige Proportionen, fein geschnitzte Gewänder und häufige Verwendung der Bhumisparsha- (Erdberührungs-)Mudra.
Bronze, Sandstein und Holz wurden alle verwendet, wobei Sandstein besonders gängig für Tempelfiguren und Votivtafeln war.
Bagan Figuren verfeinern die schlichtere Ästhetik der früheren Pyu- und Mon-Traditionen zu anmutigeren Proportionen und feinerer Gesichtsmodellierung.