Die Arakan-Periode (auch Rakhine-Periode genannt) brachte einige der frühesten und meistverehrten Buddhafiguren der birmanischen Kunst hervor, mit Wurzeln, die über tausend Jahre zurückreichen in das antike Königreich Arakan im heutigen Rakhine-Staat. Arakan Buddhafiguren sind bekannt für ihre anmutigen, schlanken Formen und ruhigen Gesichtsausdrücke, meist aus Bronze gegossen. Unsere Sammlung umfasst antike Figuren aus Myanmar.
Arakan Buddhafiguren werden meist aus Bronze gegossen, gelegentlich auch aus Holz oder Stein geschnitzt. Die folgenden Materialien finden sich am häufigsten bei Figuren dieser Periode:
Die Arakan-Periode (auch Rakhine- oder Rakhaing-Periode genannt) bezeichnet buddhistische Kunst aus dem historischen Königreich Arakan, im heutigen Rakhine-Staat an der Westküste Myanmars. Durch seine Lage an den Handelsrouten des Indischen Ozeans nahm Arakan starke Einflüsse der indischen buddhistischen Kunst neben seinen eigenen birmanischen Traditionen auf und entwickelte einen unverwechselbaren Stil, der den Bagan- und Mon-Traditionen anderswo in Myanmar vorausging und später neben ihnen bestand.
Arakan Figuren erkennt man an ihren anmutigen, schlanken Proportionen, zarten Gesichtszügen und ruhigen, nach innen gerichteten Ausdrücken. Die Gewänder sind in fließenden, naturalistischen Falten dargestellt, und viele Figuren tragen feine Blumen- oder Schmuckmotive, die die Handelsbeziehungen der Region mit Indien widerspiegeln. Bronzefiguren entwickeln mit der Zeit oft eine tiefe, dunkle Patina, ein Merkmal, auf das Sammler bei der Beurteilung der Echtheit achten.
Als eine der ältesten buddhistischen Kunsttraditionen Burmas eignen sich Arakan Figuren als eindrucksvoller Mittelpunkt für verschiedene Umgebungen:
Arakan ist eine von mehreren historischen Perioden in unserer Sammlung, jede mit eigenem regionalem Stil und eigener Geschichte:
Die Arakan-Periode (auch Rakhine-Periode genannt) bezeichnet buddhistische Kunst aus dem historischen Königreich Arakan, im heutigen Rakhine-Staat, Myanmar, stark geprägt durch Kontakte über den Indischen Ozean.
Anmutige, schlanke Proportionen, zarte Gesichtszüge, fließende Gewandfalten und ein ruhiger, nach innen gerichteter Ausdruck, meist aus Bronze gegossen.
Bronze ist am häufigsten, Holz und Stein wurden seltener verwendet.
Arakan Figuren zeigen aufgrund der Küstenhandelsbeziehungen der Region einen stärkeren indischen stilistischen Einfluss, verglichen mit der eher heimischen Ästhetik von Mon- und Bagan-Figuren aus Zentral-Myanmar.