Die Rattanakosin-Periode begann 1782 mit der Gründung Bangkoks als Hauptstadt Thailands und dauert bis heute unter der Chakri-Dynastie an. Rattanakosin Buddhafiguren verfeinern die Ayutthaya-Tradition zu einem eleganteren, vergoldeten Stil mit gestreckten Proportionen und einer flammenartigen Bekrönung. Unsere Sammlung umfasst antike Bronzefiguren aus Thailand.
Rattanakosin Buddhafiguren werden meist aus Bronze gegossen, häufig mit Blattgold oder Lack veredelt, oder aus Holz geschnitzt für Tempel und Hausaltäre. Die folgenden Materialien finden sich am häufigsten bei Figuren dieser Periode:
Die Rattanakosin-Periode begann 1782, als König Rama I. Bangkok als neue Hauptstadt Siams gründete und die Chakri-Dynastie etablierte, die bis heute in Thailand regiert. Die Rattanakosin Buddhistische Kunst verfeinerte die Traditionen der vorangegangenen Ayutthaya-Periode und brachte Figuren mit einer eleganteren, gestreckten Silhouette, einer schlanken, flammenförmigen Bekrönung (Ushnisha) und fein gearbeiteten vergoldeten oder lackierten Oberflächen hervor. Die Periode erstreckt sich vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und ist damit die am längsten fortbestehende Tradition der thailändischen Buddhistischen Bildhauerei.
Rattanakosin Figuren zeichnen sich durch eine verfeinerte, fast zarte Eleganz aus: ein schmales, gestrecktes Gesicht und Körper, geschwungene Augenbrauen, ein sanftes Halblächeln und eine hohe, schmale Flammenbekrönung auf dem Kopf. Die Gewänder werden meist mit klaren, glatten Linien dargestellt statt der aufwändigeren, mit Juwelen verzierten Ornamentik späterer Ayutthaya-Figuren. Vergoldung und schwarz-goldene Lacktechnik (lai rot nam) sind gängige Veredelungstechniken, und die Sockel sind oft lotusförmig oder mehrstufig.
Als jüngstes und verfeinertstes Kapitel der thailändischen Buddhistischen Bildhauerei passen Rattanakosin Figuren sowohl in traditionelle als auch moderne Umgebungen:
Rattanakosin ist eine von mehreren historischen Perioden in unserer Sammlung, jede mit eigenem regionalem Stil und eigener Geschichte:
Sie begann 1782 mit der Gründung Bangkoks als Hauptstadt Thailands und dauert bis heute unter der Chakri-Dynastie an.
Eine schlanke, gestreckte Silhouette, eine hohe flammenförmige Bekrönung, ein sanftes Halblächeln und eine verfeinerte, vergoldete oder schwarz-goldene Lackveredelung.
Rattanakosin Figuren verfeinern die Ayutthaya-Tradition zu einer schlankeren, zurückhaltenderen Silhouette mit klareren Linien, während spätere Ayutthaya-Stücke oft schwerere, aufwändigere, mit Juwelen verzierte Ornamentik tragen.
Bronze ist am häufigsten, oft vergoldet oder lackiert, daneben geschnitztes und vergoldetes Holz sowie, seltener, Stein.